Schullandheimaufenthalt der Klasse 2b

Vom 27.02.19 – 01.03.19 verbrachte die Klasse 2b gemeinsam mit der Klasse 3a der Mozart-Grundschule Elsenfeld drei Tage im Schullandheim Hobbach.

Vom Treffpunkt in Eichelsbach wanderten die beiden Klassen bei herrlichem Frühlingswetter nach Hobbach. Nach dem – wie immer – leckeren Essen konnten sich die Kinder auf Bolz- und Spielplatz austoben, bevor auch im Schullandheim für zwei Stunden die Schulbank gedrückt wurde. Am Abend kamen alle in der Turnhalle zu verschiedenen Team-Spielen zusammen. Nur wer zusammenarbeitete konnte die zum Teil kniffligen Aufgaben bewältigen.

Der zweite Tag startete mit einer anstrengenden Wanderung zur Hobbacher Wolfsgrube. In dieser wurden im 18. Jahrhundert Wölfe in die Falle gelockt und getötet. Nach der Mittagspause nahmen die Kinder an einem Workshop zum Kerzen ziehen teil. Anschließend schrieben sie Postkarten und stimmten sich beim Basteln von Faschingsmasken auf den bunten Abend ein. Bei diesem zeigten die Schülerinnen und Schüler ein buntes Programm aus Tänzen, Akrobatik, Gesang und Witzen.

Am Freitag hieß es dann schon wieder Koffer packen. Das Schullandheim war für alle ein rundum gelungenes Ereignis mit einigen sicher unvergesslichen Momenten.

Isabell Ott, Klassenlehrerin der 2b

Krass – Theater an der JOMS

„Krass!“ – so lautete der Titel des Stücks, das das Ensemble des „Jungen Theaters“ Augsburg an der Johannes-Obernburger-Mittelschule auf die Bühne brachte – oder besser in die Turnhalle. Gespannt verfolgten die Siebt- bis Neuntklässer, wie die drei jungen Schauspieler – teils selbst mit Migrations- hintergrund – mit nur wenigen Requisiten sechs Figuren zum Leben erweckten: Sechs junge Leute aus Deutschland und dem nahen Osten, die sich aus unterschiedlichsten Gründen radikalisierten und letztlich nur auf der Suche nach Orientierung, Frieden und Glück waren.

Im Anschluss fanden dann klassenweise Workshops unter der Leitung von Theaterpädagogen des „Jungen Theaters“ statt, bei denen die Beweggründe der Figuren noch einmal nachvollzogen wurden und klar wurde, dass auch in unseren Klassen Schülerinnen und Schüler sitzen, die ganz ähnliche Lebenserfahrungen gemacht haben. Eine sehr beeindruckende Veranstaltung!

Eine HSU-Stunde zum Staunen

Schon lange fieberten die Drittklässler der Johannes-Obernburger Grundschule diesem Schultag entgegen. Endlich kam der versprochene Besuch: Frau Margit Giegerich aus Obernburg ist eine nahezu ganz erblindete Frau, die aus ihrem Alltag berichtete. Wir hatten Sie eingeladen, weil Sie uns   die vielen Fragen beantworten konnte, die sich im Unterricht zum Thema Auge und Optik ergaben.

In den 90 Minuten waren die Schüler hellwach und konnten zunächst mit entsprechenden Brillen erahnen, wie es ist, wenn man nur noch eine eingeschränkte Sehkraft hat. Später durften die Schüler ausgiebig mitgebrachte Hilfsmittel aus Frau Giegerichs Haushalt ausprobieren:

Eine sprechende Personenwaage, einen sprechenden Wecker, eine Armbanduhr, bei der man die Zahlen und Zeiger tasten konnte, einen extra für Blinde gefertigten Zollstock, ebenso ein Maßband und Spielkarten und sogar ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel! Dabei konnten die Kinder ertasten, dass die Spielfiguren unterschiedliche Einkerbungen hatten und alle „Männchen“ in Löcher gesteckt werden mussten, damit sie nicht umfallen, wenn man das Spielfeld ertastet! Auch die Euromünzen konnte Frau Giegerich sicher unterscheiden. Die unterschiedliche Beschaffenheit des Randes ermöglicht den Blinden die richtige Münze zu finden. Sogar für Geldscheine gibt es eine Art Schablone, mit der man die Größe und damit den Wert des Scheines erkennen kann.

Auch von ganz modernen Hilfsmitteln konnte Frau Giegerich berichten, wie z.B. von Computern, die vorlesen und eine Tastatur in Braille-Schrift haben und eine App am Handy, die sogar verrät, wenn auf einem Spaziergang in der Nähe eine Bank zum Ausruhen steht. Trotz vieler Hilfsmittel ist Frau Giegerich aber trotzdem in vielen Fällen auf Hilfe angewiesen. Das wurde den Schülern auch sehr bewusst. Zum Glück gibt es Menschen wie Frau Karl, die Frau Giegerich zu solchen Schulbesuchen fährt, sie im Schulhaus führt, die Materialien in die Schule trägt und auch sonst immer wieder für Frau Giegerich da ist.

Wie im Flug gingen die 90 Minuten vorüber und ich bin mir sicher, dass die Kinder Sehbehinderte im wahrsten Sinne des Wortes nun „mit anderen Augen sehen“!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den beiden Damen und werden diesen Schultag wohl nie vergessen!

Katja Tillack

 

 

Frohe Weihnachten!

Das Kollegium der Johannes-Obernburger-Grund- und Mittelschule wünscht allen Schülern, Eltern und weiteren Mitgliedern der Schulfamilie erholsame Ferien, ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr 2019!

Johannes-Obernburger-Cup 2018

Großer Jubel heute am vorletzten Schultag in der Turnhalle der Johannes-Obernburger-Schule: Beim Fußballturnier kurz vor den Weihnachtsferien konnten sich die Klassen 3a, 4a, 6 und 7b über die ersten Plätze im Grund- und Mittelschulturnier freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Berufsbildungsmesse Nürnberg

Die 8. und 9. Klassen besuchten am Dienstag, 11.12.2018 mit ihren Lehrern Frau Kossner, Herr Brauner, Frau Barthel und Herr Brand sowie Schulleiter Herr Langer und Schulsozialpädagogin Frau Schätzlein die Berufsbildungsmesse in Nürnberg. Dort konnten die künftigen Azubis eine Vielzahl von Berufen aus allen möglichen Branchen kennen lernen und einiges auch selbst erproben. Mit einer Menge Anregungen und Ideen, was einmal aus ihnen werden könnte ging es dann weiter zu einer kleinen Rallye über den berühmten Nürnberger Christkindelsmarkt.

Berufsorientierungsprogramm der 8. Klassen

In der Woche nach den Herbstferien fuhren die beiden achten Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Herr Brauner und Frau Kossner täglich zur „Gesellschaft zur beruflichen Förderung“ (GbF) nach Aschaffenburg. Dort absolvierten sie die zweite Woche ihres Berufsorientierungsprogramms. In verschiedenen Werkstätten wie Metalltechnik, Farbe- und Raumgestaltung oder dem Bereich Heizung und Sanitär konnten die Schüler anhand von Übungsstücken erproben, ob sie Interesse und Geschick für diese Berufsfelder aufbringen. Auch in soziale Bereiche wie Gesundheit und Hotel/Gaststätten erhielten sie einen Einblick. Dabei bekamen sie immer wieder Rückmeldungen von qualifizierten Ausbildern.

Neuntklässer im Kino

Am 19.10.18 verließen die Neuntklässer ihre gewohnte Lernumgebung und wanderten mit ihren Lehrkräften Frau Barthel und Herr Brand am Main entlang über Wörth nach Erlenbach in die Kinopassage. Dort schauten sie sich den spannenden Film „Ballon“ an, der passend zum GSE-Unterricht die dramatische Flucht einer Familie im selbstgebauten Heißluftballon aus der DDR in die BRD schildert. Mit dem Zug ging es anschließend zurück nach Obernburg.